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Ausmessen von Fenstern und Türen im Altbau

Messungen in neuen Gebäuden

Messen Sie die Wandöffnung von unten nach oben, um die Paneelhöhe zu bestimmen. Ziehen Sie 15 mm vom Maß für den Montageschlitz ab. Gehen Sie von einem Montagespalt von 15 mm an der Oberseite aus. Die Unterseite des Fensters steht später auf der Fensterbank oder der Mauerwerksfuge. Wenn eine Schwellenverbindung verwendet wird (empfohlen), ziehen Sie weitere 30 mm von der Höhe ab. Sie haben jetzt Ihre Elementdimension. Geben Sie bei der Bestellung unbedingt an, dass ein 30-mm-Schwellenanschluss benötigt wird, da dieser nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Messungen in alten Gebäuden

Bei Altbauten nehmen wir zwei Höhenmessungen vor. Zuerst messen wir von der äußeren Fensterbank bis zum inneren Sturz. Dieses Maß minus 15 mm Spielraum für den Montagespalt (15 mm an der Oberseite) ergibt die Gesamthöhe. Denken Sie daran, die Höhe und Breite immer zweimal zu messen, rechts und links. Das kleinere Maß zählt!

Messen Sie anschließend von der inneren Fensterbank bis zum Sturz oben und ziehen Sie 15 mm für die Montagefuge oben ab. Diesmal nur oben, denn wir wollen keinen Spalt zwischen der inneren Fensterbank und dem Fenster haben. Wir haben nun die Höhe des Fensters bestimmt.

Die Differenz zwischen der Gesamthöhe und der Höhe des Fensters ist die Höhe der Schwellenfuge, die wir benötigen. Wir empfehlen, bei Aluminium-Außenschwellen einen zentrierten Schwellenanschluss und bei Steinschwellen einen bündigen Schwellenanschluss zu wählen.

Bestimmen Sie nun die Breite und Sie sind fertig! Bei den meisten Gebäuden ist das Mauerwerk an der Außenseite kleiner als an der Innenseite; dies wird als Außenanschlag bezeichnet. Öffnungen, die auf der Innenseite kleiner sind, sind Innenanschläge.

Wir messen die Breite der Öffnung noch zweimal (oben und unten) und ziehen von dem kleineren Maß 30 mm (15 mm auf jeder Seite) für den Montagespalt ab. Wenn wir einen externen Anschlag haben, haben wir jetzt die Breite des Fensters bestimmt.

Indem wir auch die Breite an der Außenseite messen, stellen wir fest, ob es sich um einen Innen- oder Außenanschlag handelt. Wenn das Maß auf der Innenseite kleiner ist als auf der Außenseite, handelt es sich um einen Innenanschlag. Da bei einem sehr großen Innenanschlag die Scharniere durch das Mauerwerk verdeckt werden können, nehmen wir bei Abweichungen von außen nach innen von 40 mm oder mehr das Innenmaß als maßgebend für unser Fenster und addieren bis zu 20 mm pro Seite als Rahmenauflage.

Bitte beachten Sie, dass bei einem sehr großen Anschlag, d.h. bei einer großen Abweichung zwischen innerer und äußerer Breite, eine Verbreiterung des Rahmens ratsam sein kann. Dadurch erhalten Sie eine gleichmäßige Ansicht des Rahmens nach außen und somit eine schöne Optik.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen und die Messungen lieber von einem Fachmann durchführen lassen möchten, kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder Telefon. Unsere Partner unterstützen Sie gerne bei Aufmaß und Installation.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Komplexität der Maße und der Vielfalt der Einbausituationen keine Garantie für die nach den vorherigen Hinweisen ermittelten Maße übernehmen können. Vielmehr sollte diese Anleitung als Leitfaden betrachtet werden. Im Zweifelsfall sollte die Messung immer von einem Fachmann durchgeführt werden.

 

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