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Fenstergriffe

Fenstergriffe wurden früher als Oliven bezeichnet, ein Begriff, der sich von der Form ableitet. Fenstergriffe wurden als doppelseitiger kurzer Hebel mit einer ausgeprägten Verdickung in der Mitte - der Drehbefestigung - ausgeführt. Beim Betrachten erschien diese Form dem Beobachter ähnlich wie eine Olive - daher der Name.

Die Oliven wurden an den Fenstern durch den heute üblichen einarmigen Fenstergriff ersetzt. Einerseits können dadurch größere Kräfte beim Einfahren des Beschlags ausgeübt werden, andererseits kann seine Position den Verriegelungszustand des Fensterflügels anzeigen.

Auch in Form und Oberfläche ähneln sie nicht sehr den alten Fensteroliven.
Aufbau und wichtige Maße

Fenstergriffe gibt es in allen möglichen Materialien und Oberflächen wie Messing, Aluminium, Nylon, Edelstahl und Chrom.

Beim Austausch oder Neubau eines Gerätes ist das wichtigste Maß die Länge des überstehenden Vierkantstiftes. Diese wird von der Auflageebene der Rosette auf dem Fenster bis zum Ende des Stifts gemessen und ist abhängig von der Tiefe der Fensterschließnase.

Es ist auch möglich, an Halbschalen angepasste Fenstergriffe zu erwerben, die sich z. B. für die Integration in Schließanlagen eignen.

Neben ihrer Designfunktion leisten Fenstergriffe auch einen wichtigen Beitrag zur Gebäudesicherheit. Deshalb gibt es sie als abschließbare Griffe, als Jalousieoliven und auch als zusätzliche Fenstergriffe für erhöhten Einbruchschutz. Die Einbruchhemmung ist u.a. in der DIN18267 klassifiziert.

Der abschließbare Fenstergriff wird entweder durch Drehen des Schlüssels im Zylinder oder durch Drücken des sogenannten Schiebezylinders verriegelt, so dass sich der Griff bzw. die Olive nicht mehr drehen lässt. In den meisten Fällen ist dies auch bei geöffnetem Fenster möglich.

Eine solche Sicherung hat keinen besonders hohen Einbruchswiderstand, ist aber ein guter Schutz gegen Kinder und erschwert Einbrechern das Öffnen des Fensters durch das zuvor zerbrochene Glas oder durch Anbohren der Zahnmutter der Verriegelung.

In der Tat sind die heute üblichen thermisch verglasten Fenster nicht so leicht zu knacken. Die meisten Fenster können jedoch ohne zusätzlichen Schutz relativ leicht eingeschlagen werden.

 

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